Sonntag, 22. April 2018

Nachmittagstour zum Froschstein

Sonniger Nachmittag im Walde


Den heutigen, sehr sonnigen und (unnatürlich?) heißen Sonntagnachmittag nutzten die Dame des Hauses und der Schreiber dieses Netzbpüchels dazu, im Reichswald bei Nürnberg ab Schmausenbuck zum Froschstein zu laufen.

Die Bewegung an der frischen Luft tat sehr gut, und auch mein alter Wanderhut konnte nach langer Zeit einmal wieder Dienst tun. Ein bisschen schade finde ich, dass inzwischen jeder noch so schmale kleine Waldweg von Mountainbikergruppen genutzt wird, sodass oft an solchen Tagen, wo ganz natürlich jeder ins Freie möchte, von der schönen Waldeinsamkeit ™ nur phasenweise und kurz etwas zu spüren ist. Tja, die Stadt wächst, und das ist vielleicht auch ein Anzeichen dafür.

Dennoch war es schöner Nachmittag, und auch das freundliche Grüßen im Wald ist noch nicht ganz ausgestorben.



Eichenlaub

Der Froschstein, nur echt mit dem eingeschlagenen
Elefanten...

Donnerstag, 19. April 2018

Frühling in Nürnberg

...und plötzlich ist es grün.


Nahe Henkersteg

Blick auf das Unschlitthaus

Die Pegnitz

Richtung Henkersteg

Ja, auch.

Zwischen Wasser- und Henkerturm

Dienstag, 17. April 2018

Schreibprojekt

Heute war ich vergleichsweise produktiv in meiner kleinen Schreibwerkstatt. Zwei Texte haben meine Werkbank verlassen, wovon ich einen im Anschluss präsentieren werde (der zweite Text ist zweckgebunden und kann daher nicht einfach so vor Erreichen des Zwecks gezeigt werden).

Hintergrund ist, dass ich mir neulich so dachte, dass ich gerne wieder mehr schreiben würde. Habe zum Beispiel ein Buch entdeckt, für das ich vor 11 Jahren einen Text beisteuern durfte, auch ein Literaturmagazin, und irgendwie hat mir das Lust auf Texten gemacht!

Nun kam natürlich der Standardgedanke: "Aber ich habe ja momentan gar keine gute Idee!". Diesem aber bot ich auf diese Weise Widerstand, als ich erklärte, es sei ein vollkommen dummer Gedanke, man müsse immer eine gute Idee haben, eine Art Inspiration vom Himmel herab (oder so), die man dann im entgrenzten Musenwahn zu Papier bringen könne. Ich wiederhole: ein vollkommen dummer Gedanke! Und zwar deswegen, weil Schreiben wie jede Kunst oder jedes Handwerk mit Arbeit zusammenhängt. Vielleicht gibt es sie, diese Gottbegnadeten, die auf hohem Turme sitzend geistreiche Zeile nach geistreicher Zeile 24 Stunden am Tag, sonntags sogar 48 Stunden am Tag, fabrizieren... aber ich denke, dass die meisten Leute, die irgendeine Kunst oder irgendein Handwerk ausüben, dafür arbeiten müssen. Talent ohne Arbeit bleibt ergebnislos. Und Ideen können sich auch als ziemlich mau herausstellen. Daher plädiere ich dafür, die Schreiberei mit nüchterner Arbeitsethik anzugehen. Klar, Freude daran schadet nichts, inspirierende Gedanken und Umstände sind auch toll, aber man muss auch arbeiten wollen. Und man sollte sich auch nicht einbilden, der nächste Petrarc zu werden. Man munkelt, solche Ansprüche seien auch schädlich.

So entschied ich also, mir ganz methodisch aufzuerlegen, jede Woche mindestens einen Text zu schreiben. Egal, was dabei rauskommt. Dieser Gedanke, dass das Resultat immer ganz toll und ausgegoren sein muss, den habe ich jetzt erstmal fristlos entlassen. Umsomehr bin ich gespannt, was vielleicht, wenn ich dabei bleibe, so entsteht.

So. Bühne frei für das erste Werk:

Die Nacht mit ihren Nelkenfarben geht
Die Nacht mit ihren Nelkenfarben geht,
Willkommen, Morgen, willkommen
Wind, der du durch Wildkirschbäume gehst, den Sturm antäuschend
im sanften Spiel; auch du, Summen und sich-Regen im Gras, willkommen!

Nun steigt die Morgensonne an, und auf den Spiegel des Wassers fällt endlich auch ein ruhiges Spiegelbild der hohen Uferbäume.

Samstag, 14. April 2018

Geh nicht an die Grube der Füchse

Bei sonnigem Wetter ist diese Stadt für mich eine Katastrophe.


Geh nicht an die Grube der Füchse
Am Rande der alten, zerfallenen Stadt
Am Rand des geschliffnen Gebirges
Geh nicht in jene Wüste, mein Kind

Geh nicht an die Grube der Füchse
Du weißt, was im Vorjahr dort geschah
Geh nicht durch die Felder, mein Kind
Am Rande der brennenden Wälder

Geh nicht an die Grube der Füchse
Du kennst der Hyänen begierige Blicke
Und gehst du,
So geh mit gepanzerter Wehre
So geh mit geschliffener Klinge
So geh mit bereitetem Spieß
So geh mit geharnischtem Wort
Zum Rande der Grube der Füchse, mein Kind 



Mittwoch, 11. April 2018

Bergkräuter, verspätete Geschenke (sind die besten) und Absteiger

Bergkräutertee und Neofolk aus Österreich
- eine gute Kombination, wie ich meine!

Vor einigen Tagen erhielt ich mit großer Verspätung ein Geschenk. Es handelt sich um das Album "Schattenlieder" der österreichischen Alpin-Neofolk-Formation "Sturmpercht". Konnte noch nicht alle Stücke durchhören, aber das, was ich bisher gehört habe, gefällt mir sehr! Der Geist der Alpen und ihrer schattigen Hangwälder hat nach dem Hören auch sogleich von mir Besitz ergriffen, sodass ich, weil kein Salamanderschnaps im Haus war, heute in einen wundersamen und gutsortierten Kräuterladen (siehe Beweisfoto) einkehrte, um mir einen Bergkräutertee zu kaufen, den ich dann (aber nicht nur) zum Anhören des Perchten-Albums genießen werde.






Erste Zeichen des "Stadtstrandes"

Weil es ja jetzt wieder warm wird, und weil Warmzeiten auch immer voller Trubel und unkontrollierter Lebensäußerungen (mit Betonung auf unkontrolliert) sein müssen (gemäß Bundeswarmzeitengesetz BwarmG) baut man momentan wieder den "Stadtstrand" auf der Insel Schütt auf. Pech für alle Radler, die eben regelmäßig da auf der Ost-West-Radachse vorbei müssen. Zwar muss der kombinierte Rad- und Fußgängerweg am Rande (s. Bild!) immer frei von Ständen bleiben, ernsthaft zu Zeiten des "Stadtstrand" dort vorbeifahren wollen kann man aber meiner Meinung nach nicht, da der Weg dann eben voller fröhlich feiernder und flanierender Menschen ist. "Ja, dann steigt halt einfach mal kurz ab, verdammt, sind ja nur die paar Meter, die da blockiert werden." .... Kurz drauf erreicht man die Wöhrder Wiese. Im Sommer ebenso von fröhlichen Menschen im Kreuz- und Quergang auf allen Wegen blockiert, Durcheinander pur. "Ja, dann steigt halt einfach mal kurz ab, verdammt, sind ja nur die paar Meter, die da nicht ganz sauber durchfahren werden können." ... wenn man an der Wöhrder Wiese vorbei ist, kommt dann auch gleich der neu erbaute Sandstrand an der Wasserwelt Wöhrder See. Im Sommer Anziehungspunkt für viele Menschen, die fröhlich auf dem Wege ... "Ja, dann steigt halt einfach mal kurz ab, verdammt, sind ja nur die paar Meter, wo diese Konflikte auftreten.". Und als Radler auf den Straßen unterwegs zu sein, ist oft auch kein Vergnügen (Radwegparker, rücksichtslose Autofahrer, überhaupt fehlende Radstreifen ...) Ja, dann steigt halt kurz ab. Am besten steigen wir auch garnicht mehr auf, damit die Stadt auch endlich ungestört vollständig zur Eventfläche oder zur Autobahn werden darf. (Polemik aus.)

Dienstag, 10. April 2018

Fastzusammenstoß

Heute wäre ich fast von einer Autofahrerin überfahren worden, die aus einer Ausfahrt herausgerast kam. Ihren Fehler eingesehen hat sie aber nicht. Hat lieber am Steuer nebenher ihr Eis weitergegessen. Einsehen, wieso auch? Wer im Blech sitzt hat ja scheinbar per se immer Recht. Überhaupt nervt mich der Straßenverkehr momentan sehr. Kaum wird es wärmer, so scheint es mir, fahren alle wie verrückt und völlig unberechenbar durch die Gegend. Nunja ... die Woche kann ja auch noch besser werden.

Sonntag, 8. April 2018

Marsch über den Nudelberg // "Frankenweg" Etappe 2

Hersbruck

So... die nächste Etappe des "Frankenweg"-Projekts nun also. Diesmal ging es von Hersbruck (das ich beim letzten Mal ja knapp verfehlt habe) über Hohenstein nach Schnaittach (was, wie ich auch bereits früher erwähnt habe, größtenteils so nicht dem Frankenweg folgt). Es war eine Wanderkameradschaft von zwei Menschen und einem Hund, die sich da bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg machte. Ein fast ungewohntes Erlebnis für mich, nicht allein auf den Wegen und Pfaden zu laufen, aber sehr schön. Gespräche über Gesellschaft und Kultur, Essen, Lieder und Biere, sowie ausführliche Analyse des Verhalten des vierbeinigen Wanderkameraden, was für mich als Nichthundehalter auch ganz interessant war.

Gegen Mittag erreichten wir Stöppach, und unser Hunger war, nachdem wir auf dem bis dahin gelaufenen Weg eine etwas frech vorgetragene Einladung eines Wirtes in sein Gasthaus zur Rast aus Geiz und Wanderlust bereits ausgeschlagen hatten, gewaltig. Auf einem Berge nahe Stöppach setzten wir uns nun also nieder und bereiteten ein einfaches aber schmackhaftes Nudelgericht zu, womit besagter Berg offiziell zum Nudelberg geadelt war.

Nach mittäglicher Rast ging es weiter, sodass wir auch bald auf den Zinnen der Burg Hohenstein standen, ausatmeten, und gemeinsam mit dem Hund die Aussicht genossen.
In Algersdorf überschritten wir den Sittenbach, stiegen hügelan, und gingen weit geradeaus, über Enzenreuth zum Rothenberg bei Schnaittach und seiner schönen Festung hin. Die Festung war nur in Begleitung des Festungsführers zu betreten, allerdings sah beim Abstieg von den mächtigen Festungsmauern, warum auch immer, eine Ziege auf uns herunter. Wahrscheinlich war sie aus dem Ziegenproblem entlaufen. Unter fortdauernd höhnischem Gemecker der Ziege stiegen wir weiter bergab nach Schnaittach ins Tal, wo der Ort im Sonnenlicht lag, wie ein im Schatten der Bäume rastender Hirte.

(Folgend einige Impressionen)

Noch auf dem Frankenweg

Straßen

Nudeln

Ziege auf hoher Warte

Endpunkt bei Schnaittach

Donnerstag, 5. April 2018

Unter den Bäumen

Unter den Bäumen...
Große Freude kehret in meinen Alltag ein: ich konnte in den letzten Tagen meine Mittagspause wieder unter den Bäumen verbringen, in der Sonne sitzen, meinen täglichen Abschnitt aus der Bibel lesen und mit Gott darüber ins Gespräch kommen, und was man eben sonst als evangelikalismusverdächtiger Arbeitnehmer so tut.
Als heute leichter Regen fiel, war es bereits dieser spezielle Frühjahrsregen, nach dem die Luft anders riecht als noch vor ein paar Wochen.

Gestern habe ich das erste Mal eine Zeitung online gekauft. Nein, ich meine nicht per Post bestellt, sondern ein sogenanntes (neudeutsch) E-Paper. Und zwar bietet die von mir dann und wann teilweise ganz gern gelesene FAZ tatsächlich die Möglichkeit an, auch einzelne Ausgaben online zu erwerben und auch online (oder offline mittels .pdf-Download) zu lesen. Für mich als gelegentlichen Zeitungsleser und leider intensiverer Mobiltelefonbenutzer ist das ein sehr praktisches Angebot, weil ich erstens weder einen Umweg zum Zeitschriftenladen fahren muss, und zweitens nicht dieses (gerade bei der FAZ!) sehr sperrigformatige Papier dann irgendwo unterbringen muss.

Am Samstag werden wir wahrscheinlich draußen unterwegs sein und die nächste Etappe meines Frankenweg-Projekts laufen.

Dienstag, 3. April 2018

20 ° !

Nun ist es mit einem Schlag sehr frühlingshaft und mild geworden. Heute erreichte das Thermometer phasenweise bis 20 ° C. Nachmittags konnte ich dann ohne Jacke auf dem Rad sitzen, während ich letzte Woche noch Winterjacke, Schal und Thermohandschuhe als unverzichtbare Utensilien nötig hatte.

Unangenehm an diesen Phasen ist natürlich, dass jetzt wieder alle Welt ins Freie strömt. Von meinem Wunsch, die Wöhrder Wiese möge eines Tages im Meer versinken, habe ich ja bereits im letzten Jahr geschrieben. Ich bekräftige das hiermit nochmal. Diese Stadt, ein vollgestopfter Schrank voller wirrer Einzelpersonen, und immer mehr Menschen begehren Einlass durch die Stadttore.

Montag, 2. April 2018

Es ist...

...der erste Eintrag im April. Eigentlich gibt es so viel nicht zu erzählen. Ich freue mich noch über eine nicht symbolische Auslegung des Osterevangeliums, das Wetter auch, und wenn man so über den See guckt, und die Sonne sich auf dem Wasser spiegelt in wässrigen Spiegelscherben, dann glaubt man doch glatt, dass es mehr im Leben gibt, als verkaufsoffene Sonntage, Tankstellen, Autotuning-Werkstätten, Debatten über die perfekte Hundenahrung und Begriffe, die mit "#" anfangen.

Mittwoch, 28. März 2018

Globales nachtökonomisches Disaster

Heute habe ich einen neues Wort kennengelernt: Nachtökonomie. Ja, doch, das gibt es. Siehe Link!
Die Stadt Nürnberg baut ihr Künstlerhaus um, und diverse subkulturelle Gruppen fürchten nun um ihre hart ersessenen und teilweise ernörgelten Sitz- Steh- und Liegeplätze in der Sonne. Nun werden'se von der Stadtverwaltung in eine ehemalige Kantine gesteckt. Na dann: Mögen die Dünste ehemaliger Hausmannskosten der Subkulturellen nachtökonomisches Wirken beflügeln! sagt man da.

Nachtökonomie... dieses Wort fand ich durchaus seltsam und ein bisschen unheimlich. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass ich derzeit Simone Stölzels ganz großartiges Buch "Nachtmeerfahrten" lese. Aktuell bin ich im Abschnitt über Vampire und speziell J. S. Le Fanus "Carmilla" angelangt. Ob jetzt so ein Vampir auch in nachtökonomischen Kategorien denkt, ja sogar denken muss? Auch dem romantischen Dunkelgeist droht ja möglicherweise am End' die nachtökonomische Kassenprüfung, und dahin ist jedes nächtliche Geheimnis, wabernder Nebel, rufende Käuzchen, schaurige Ruinen und die Schattengassen eines ganz und gar hoffmanisierten Nürnbergs.

Ja, wenn das mit der Nacht jetzt auch schon ökonomisch sein soll, "dann...", wie sagt man doch so schön,: "... sehe ich schwarz." Somit, und ganz in diesem Sinne: Gute Nacht!

Dienstag, 27. März 2018

Deutsche Schreibschrift

Lernen der deutschen Schreibschrift


Heute habe ich meinen Schreibkurs bekommen... mal sehen, ob ich fleißig genug bin!

Montag, 26. März 2018

Was für ein Montag ...

Heute stand ich im Kampf:

  • mit diversen Medizinmännern,
  • mit geldfressenden Maschinen,
  • mit den Folgen einer an die Ölkrise verliehenen Stunde (Rückzahlung erfolgt im Winter)

Heute habe ich:

  • Hilfe (in s. o.) gehabt von Gott und der Dame des Hauses
  • mir ein Lernheft zur Erlernung der Deutsche Schreibschrift beim Bund für deutsche Schrift und Sprache bestellt
  • Ganz unangemessenerweise Tränen am Arbeitsplatz gelacht
  • Mich im politischen Argumente unbeliebt gemacht...

    Jetzt färbt sich der Himmel grau, da und dort watteweiß, leise regnet es, hinter dem westlichen Horizont rattert der Mond.

Samstag, 24. März 2018

Ludwig Uhland: Frühlingsglaube



Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

 Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.




Ludwig Uhland                   *              "Frühlingsglaube"


Donnerstag, 22. März 2018

Donnerstag, Schneeregen

Ja, offiziell ist schon Frühlingsanfang gewesen. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten hat man aber dieses Jahr auf offizielle Gedenkstunden, Proklamationen und auf die Ehrung besonders verdienter Wintermännern verzichtet, was wohl mit dem wenig frühlingshaften Wetter zu tun haben muss. Draußen singt jetzt, wo der Schnee leicht auf mein Dach fällt, leise ein Vogel, oh hoffen wir, liebe Leser, dass er uns nicht zur Nacht erfriert!


Montag, 19. März 2018

Montag, Kälte

Nette Mixtur aus Schnee und Blumen, Müllauto
im Hintergrund

Heute, nachdem es gestern und vorgestern schneite, kam wieder Frau Sonn' heraus. Allerdings blieb es kalt. In der Stadt: merkwürdige Melange aus Schnee, Schmelzwasser und Frühlingssehnsucht.

Habe gestern spontan ein Inserat zwecks gemeinschaftlicher Vertonung deutscher Lyrik aufgegeben. Nachdem erst relativ gute Ressonanz gegeben war, scheint sich nun aber alles zu verlaufen, wie das Schmelzwasser in den Straßen der Stadt.

Samstag, 17. März 2018

Dunkelheit

Nachdem es in den letzten Tagen so aussah, als käme langsam der Frühling, ist es heute wieder kalt und trüb. Was mich nicht wenig verdrießt. Das Wandern am letzten Samstag hat in mir nochmal große Lust geweckt, wieder in die Natur zu gehen. Aber heute geht es nicht. Nächstes Wochenende? Terminkollisionen drohen. Hm.
Immerhin hat mein Vom-Weg-Abkommen bei der letzten Wanderung mich dazu gebracht, mich näher mit der GPS-Funktion meines Mobiltelefons auseinanderzusetzen. Hätte ich das vorher schon gemacht, hätte ich sehr leicht den richtigen Weg auch wiedergefunden und wäre in Hersbruck statt in Henfenfeld gelandet... nungut. Aber so hat es ja doch sein Gutes gehabt. Hier wäscht gerade Wäsche vor sich hin und der Staub legt sich.

Donnerstag, 15. März 2018

100. Todestag Lili Boulanger

Heute vor 100 Jahren starb die außergewöhnliche Komponistin Lili Boulanger im Alter von gerade einmal 24 Jahren. Kannte sie bislang, was eigentlich eine skandalöse Wissenslücke ist, bisher nur vom Namen her. Gerade höre ich mich in den Weiten des Internets durch einige ihrer Werke, um schleunigst Buße für diese Lücke zu tun.





Samstag, 10. März 2018

1. Etappe Frankenweg - "Die Schmach von Henfenfeld"

Frankenweg und anderes

Bei mäßig gutem und mäßig interessantem Wetter startete ich heute mit meinem Wunschprojekt für das Frühjahr bis hin zum Spätsommer: nämlich das Abgehen einer teilweise an den Frankenweg angelehnten Wegstrecke bis mindestens Forchheim oder Ebermannstadt (wobei der kenntnisreiche Leser schon jetzt bemerkt, dass die Strecke eben nur angelehnt an den Frankenweg ist, da dieser überhaupt nicht nach Forchheim oder Ebermannstadt führt...).

Der heutige Abschnitt war die Strecke Altdorf nach Hersbruck. Gegen halb 11 Uhr lief ich los, nachdem ich den gestrigen Abend auf einer Feier verbrachte, was aber meine Körperkräfte zumindest nicht sehr stark schwächte. Eigentlich wären wir eine Dreiergruppe gewesen, aber diverse Krankheiten streckten alle bis auf meine Person nieder und zwang zum Bettehüten.




Kurz nach Hegnenberg
Die Wege waren, nachdem es die letzten Tage immer wieder geschneit und geregnet hat, ziemlich verschlammt, aber trotzdem mit dem richtigen Schuhwerk begehbar.

Diese Strecke bin ich nun zum mindestens dritten Mal gegangen, aber oft schlugen dies' Mal meine Versuche fehl, mich zu erinnern, ob sich an dieser oder jener Stelle irgendetwas geändert hatte seit dem letzten Gang.
Ab Hegnenberg lief ich über einen schönen Kamm durch prächtigen Wald, streckenweise Eis auf dem Weg, bei Klingenhof blitzte mir eine blassgelbe Sonne auf den Hut, während Hühner auf der Straße herumliefen.



Verschlammte Wege
Am Klingenhofer Ortsende erkannte ich meine alte Eiche wieder, unter der ich vor Jahren im Sommer Rast gehalten habe. Im Ort selber war keine Menschenseele unterwegs, nur die bereits erwähnten Hühner, sodass ich schaute, schnell weiterzukommen, umsomehr, als ich an einer staatlich anerkannten Rottweiler-Zuchtstätte vorbeimusste.

An der Steinernen Rinne hielt ich eine kurze Rast und stärkte mich (an Leib, durch Brot, und Seele, durch das spontane rezitieren von zufälliger Waldpoesie), bevor es nach Engelthal weiterging.

Etwa eine halbe Stunde nach Engelthal ereignete sich dann ein für mich immer noch recht rätselhaftes Phänomen. Und zwar scheine ich vom Weg abgekommen zu sein, und zwar ziemlich. Unerklärlich ist mir das, weil kurz bevor bei mir der erste leise Verdacht eines Irrgangs auftauchte, ich Stein und Bein schwören würde, die Frankenweg-Markierung noch gesehen zu haben... Aber aus Sturheit und Ungeduld bin ich dann trotz mutmaßlich verlorener Markierung weiter in den Waldes Dickicht hineinmarschiert, bis ich an einer Piste für Geländefahrräder angekommen bin...

Spätestens hier wurde mir nun klar, dass das nicht der richtige Weg sein kann, weil ich mich gerade an so einen markanten Abschnitt erinnert hätte, außerdem war der Pfad inzwischen so schmal und wild, dass er kaum noch als Wanderweg durchgegangen wäre. Da ich aber inzwischen doch ein gutes Stück seit der letzten eindeutigen Frankenweg-Markierung gelaufen war, wollte ich nicht so recht umkehren. Und so lief ich und lief ich über alle möglichen Trampelpfade entlang, durch Gestrüpp und über umgestürzte Bäume herüber, nur den Wunsch vor Augen, bald an den Waldrand zu kommen...
Vor Klingenhof
...irgendwann war es schließlich richtig duster geworden, zusätzlich setzte Regen ein und vor mir erschienen, welch surrealer Moment!, plötzlich Rehe im Gehölze.

Glücklicherweise sah ich, bevor ich mir ernsthaft Gedanken machen konnte, was jetzt passieren sollte, wenn ich keinen gangbaren Weg aus dem Wald finden würde, Licht zwischen den Bäumen, einen Steinwurf weit entfernt. Und eh ichs mich versah, war ich aus dem Wald gekommen, neben einem Sportplatz, wieder leicht irritiert.

Ein kurzes Suchen auf der Karte und ein Gang auf die Sportgaststätte neben dem Platz zu offenbarte mir dann, dass ich wohl so weit westlich abgekommen war, dass ich nun in Henfenfeld stand. Gut, dachte ich mir, sei's drum. Da es nun auch durch den Regen recht ungemütlich war, entsagte ich auch der Versuchung, einen ausgeschilderten Fußweg nach meinem eigentlichen Endpunkt Hersbruck hin zu gehen. Stattdessen schlappte ich durch das berregnete und von Autos durchraste Örtchen Henfenfeld am Rande der Hersbrucker Schweiz und sann darüber nach, wo ich wohl falsch gegangen war und all die Folgen der "Schmach von Henfenfeld", während drohend am Horizont ein schwarzer Hügel auf Henfenfeld und das Umland im Regen heruntersah...


Spätestens im April will ich dann den diesmal in weiten Teilen vom Frankenweg abweichenden zweiten Teil meines "Frankenweg-Projekts" laufen.


"Meine" Klingehofer Eiche. Im Sommer ist sie schöner!




Die Steierne Rinne

Poesie an der Rinne

Rast


Bergab auf Engelthal zu

Kurz vor Engelthal


Henfenfeld, wo alles endete

Bahnhof Henfenfeld im Regen

Mittwoch, 7. März 2018

Max Alfred Vogel, Fortsetzung

Nun habe ich tatsächlich den Betreibern der Deutschen Gedichtebibliothek wegen Vogel geschrieben. Leider kam von dort die Antwort, dass man auch nichts konkreteres zum Dichter weiß. Habe dann noch im Gästebuch eine "Fahndung" gestartet, allerdings bislang erfolglos.

In eigener Grabeanstrengung habe ich bisher ein paar Anhaltspunkte mittels Suchmaschine finden können, die aber auch allesamt falsche Fährten sein mögen...

Bei Max Alfred Vogel könnte es sich um einen Lehrer gehandelt haben, geb. am 21.03.1877 (s. Literaturport). Aufgrund der in den Gedichten vorkommenden Verweise auf Franken und den Main sowie das Taubertal nahm ich eine räumliche Nähe zu Franken oder Bayern an. Von daher könnte Max Alfred Vogel der Max Alfred Vogel gewesen sein, der ab 1921 Leiter des (heutiger Name!) Rainer-Maria-Rilke-Gynmasiums in Icking (s. Schulgeschichte des Gymnasiums) gewesen ist. Bei einer Suche über das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (zvab.com) konnte ich einen mit "Neue Gedichte" betitelten Gedichtband eines Max Alfred Vogel finden, der 1914 im Verlag Georg D. W. Callwey in München erschienen ist. Im selben Verlag erschienen ist eine Zeitschrift namens "Der Kunstwart". Im Heft 23 des 18. Jahrgangs (1905) besagter Zeitschrift findet sich ein pädagogischer Text eines Max Alfred Vogel, der sich mit dem Thema der Vermittlung von Gedichten in der Volksschule beschäftigt. Womit wir dann wieder beim Lehrer wären. Und hier verlieren sich auch diese dürftigen und möglicherweise in die Irre führenden Spuren für mich. Bin versucht, mir den genannten Gedichtband zu bestellen, einfach, um weiter forschen zu können und ggf. mehr über Max Alfred Vogel herauszufinden. Allerdings kann ich mich nicht so recht dazu durchringen, da das alte Buch gerade so teuer ist, dass die Schwelle zu "schnell in den Einkaufskorb!" für mich überschritten ist. Somit bleibt es erstmal dabei.

Montag, 5. März 2018

Max Alfred Vogel: "Franken" & "Sizilianen

Freudenberg am Main,
Atelier Alpha, Aschaffenburg 1912
Quelle: Zeno.org


Heute will ich, wie erfreulicherweise öfters in letzter Zeit, hier in Sachen Lyrik und Dichtkunst umgehen. Und zwar möchte ich mit evtl. Netzreisenden hier die Werke eines Autors teilen, die bzw. den ich heute entdeckt habe. Es handelt sich um einen Dichter Namens Max Alfred Vogel. Leider konnte ich eigentlich nichts zu seinen Lebensdaten finden. Nur ein Literaturportal führte einen Alfred Vogel, geboren 1912. Aber den angeführten Gedichtband konnte ich nicht mit "meinem" Max Alfred Vogel in Verbindung setzen. Somit bleibt es für mich fraglich, ob es dieser Dichter ist. Mit einem Naturheilkundler fast gleichen Namens ("Alfred Max...") hat er wohl auch nichts zu tun... So bleibt es vorerst ein Rätsel, wer dieser Autor genau war oder ist. Eine Möglichkeit wäre es noch, die Macher der Deutschen Gedichtbibliothek zu kontaktieren, um evtl. näheres zu erfahren. Mal sehen, ob ich da aktiv werde.

So, aber nun zum Gedicht bzw. den Gedichten!

Besonders empfehlen möchte ich Vogels Gedicht "Franken", das auch mein Türöffner gewesen ist. ("Franken" ist auch der Hintergrund der oben zu sehenden Fotopostkarte von Freudenberg am Main, aber wie gesagt: lies das Gedicht, werter Gast, und finde alles übrige selbst heraus.)

Ansonsten gefällt mir auch der ganze Gedichtband "Sizilianen" sehr gut!



P.S.: Wer vielleicht selbst schon mehr über den Autoren weiß, möge mich doch bitte kontaktieren unter post-at-damande.net

Samstag, 3. März 2018

Der Zupfgeigenhansl

Liederbuch der Wandervögel

Meine neueste Erungenschaft ist das oben abgebildete Liederbuch "Der Zupfgeigenhansl".
Nachdem ich in letzter Zeit wieder den ein oder anderen Klampfer im Netz getroffen habe, und viele interessante Lieder entdecken durfte, wollte ich unbedingt auch noch ein paar Lieder mehr selbst im Bücherschrank haben. Dieser reine "Netzkonsum" hat für mich etwas von Fastfood. Natürlich hoffe ich sehr, im Rahmen der ein oder anderen Exkursion mal tatsächlich auch aus dem Buch zu singen. Die reine Textlektüre ist zwar auch ganz schön, aber eben nur unvollständiges Erfahren des im Buch enthaltenen Liedgutes. Nun gut, da muss ich einfach mal ein bisschen für gemeinsames Singen werben...

Freitag, 2. März 2018

Freitagsplaylist: Shoegaze und melacholischer Indie-Rock



Gestern überfiel mich so eine Vorfrühlingsmelancholie, weshalb ich entschloss, dazu passende Stücke zusammenzustellen. Eher aus den Bereichen "Shoegaze" und 90er Jahre Indierock. Bzw. so ähnlich. Viel Freude!

Mittwoch, 28. Februar 2018

Altlasten

Ich trenne mich: von einem Sölle-Gedichtband

Dieser Tage habe ich entschieden, mich von einem Dorothee-Sölle-Gedichtband zu trennen. Werde ihn entweder in ein öffentliches Bücherregal stellen, oder ganz prosaisch in den Papierkorb schmeißen. Grund dafür ist, dass ich mich damit symbolisch von einer bestimmten Gedankenschule distanzieren und lossagen will.

Als ich damals (darf ich da schon "damals" sagen?) zum Glauben gefunden habe, bin ich auf diesen bestimmten Gedichtband gestoßen und habe mich ganz unkritisch über vermeintlich christliche Lyrik in einem etwas zeitgemäßeren Stil gefreut. Über die Jahre bin ich nun aber zu der Meinung gelangt, dass ich diese spezielle Sölle-Theologie (wenn es überhaupt Theologie ist) so nicht gutheißen oder annehmen kann. Für mich handelt es sich dabei eigentlich nur um spirituell bemäntelten Marxismus. Natürlich bin ich kein absoluter Experte, und wer kann schon definitiv sagen, was Frau Sölle wirklich geglaubt hat? Wenn ich aber so herumblättere, scheint es mir tatsächlich eher so, als hätte sie nicht an einen persönlichen Gott geglaubt. Vor Jahren habe ich auch mal ein von ihr und einer anderen ähnlich gepolten Theologin geschriebenes Buch über Jesus gefunden, in dem sich die Aussage fand, die Evangelien seien (ich glaube so ziemlich wörtlich) nur "Mutmachgeschichten", die "man sich nachts am Lagerfeuer erzählt" habe... (Zum Thema warum für mich diese spezielle Art "weltlichen Glaubens" keinen Sinn macht, habe ich mir an anderer Stelle hier im Blog schon Gedanken gemacht).
Und das ungefähr ist für mich auch immer die Kernaussage dieser Art von "Gott"rede. Befreiung des Menschen. Liebe bleibt. Mut. - Okay? Das war's? Ich verweise nochmal auf den verlinkten Artikel, damit ich nicht alles nochmal schreiben muss, aber für eine humanistische Weltsicht bräuchte ich keinen Gott. Die könnte ich mir auch so zurechtschustern. Aber da fehlt für mich etwas was. Bleiben wir nur beim Menschen, fehlt etwas gründlich, das nicht erklärt und nicht erfüllt werden kann.

Wenn ich auch an so das ein oder andere "landeskirchliche Erlebnis" denke, Predigten, persönliche Gespräche, teilweise fühle ich mich ein bisschen betrogen. Leute erzählten von Gott, persönliche Gespräche über Gott ... und mit der Zeit bei mir der Eindruck, dass die eigentlich etwas ganz anderes meinen, wenn sie "Gott" sagen. Keine Person, eher irgendwelche innermenschlichen Vorgänge? Ein politisches Chiffre? Das mag bei mancher und manchem vielleicht auch ein falscher Eindruck gewesen zu sein. Dennoch: die ein oder andere Erinnerung behält in meinem Gedächtnis den Anstrich von Betrug.

Überhaupt: an dieser Stelle distanziere ich mich von den mancherorts in Kirchen und Gemeinden auch dieses Jahr wieder erfolgenden Werbungen für die Ostermärsche. Ostermärsche. Waren mal wichtig. Aber der kalte Krieg ist vorbei, und die grundsätzliche Beibehaltung der alten Feind- und Rollenbilder mit marginaler Veränderung hier und da bietet für mich keine Lösungsansätze für die großen aktuellen Weltprobleme. Auch mit Kommunisten und anderen Verschwörungstheoretikern mache ich mich nicht gemein. Politik ist wichtig, und über die Frage, in welche Richtung es gehen soll, müssen Christen bestimmt nachdenken, und auch politisches Engagement steht ihnen bestimmt gut zu Gesicht. Aber die Politik von gestern und vorgestern? Ich bezweifle das hier einfach mal.

Zurück zur Einleitung: Hiermit mache ich mich frei von dem allem. Die manchmal heilsame Kraft der Distanzierung darf nun auch wirken!

Dienstag, 27. Februar 2018

Natur, Natur, Natur!

Irgendwie kann ich es kaum erwarten, dass die wärmeren Zeiten des Jahres beginnen! Angestachelt durch ichweißnichtwas möchte ich unbedingt so bald wie möglich wieder mehr wandern, mit dem Rad fahren, und auch (wie bereits irgendwo erwähnt) zelten bzw. im Freien übernachten.

Habe mir vorgenommen, in monatlichen Abschnitten auch wieder in Teilen die in der Umgebung liegenden Streckenteile des Frankenwegs abzulaufen.
In den letzten Tagen habe ich schon eifrig nach einem passenden Zelt gesucht. Und zum Glück hat mein Freund der Hochtourist Rat gewusst und mir seinen persönlichen Geheimtipp mit auf den Weg gegeben.

Draußen hat es meistens so um die - 10 ° C dieser Tage, aber mich stört das nicht. Dank mehreren Kleidungsschichten finde ich sogar die morgendliche Radfahrt zur Arbeit ganz gemütlich.
Gefunden habe ich auch das Blog von Ongkill Wettergegerbt, das ich an dieser Stelle empfehlen will!

Samstag, 24. Februar 2018

Hoffnung, Träume, schlechtes Fernsehen

Heute früh im Radio: Diskussion! Wie viel Realität darf man Kindern im Film zumuten? (Bestimmt viel! Eher "muss" als "darf"! Filme sollten, so meinte man, ja auch das → Wirkliche Leben ™ widerspiegeln.). Brauchen Kinder ein Happy-End? (Man sprach in diesem Zusammenhang davon, Kinder zu "belügen"). Und dann noch etwas von einem Film, den die Diskutanten nach eigener Aussage bis zu letzt kaum verstanden haben, aber der (deswegen?) als sehr gut empfunden wurde...

Nunja... nach dem Genuss eines guten Glases Polemik bin ich der Meinung, dass "Happy Ends" oder positive Aussagen im Film nichts mit "belügen" zu tun haben. Stattdessen denke ich, dass man die Kraft des Traumes, der Utopie, des Vermittelns von Hoffnung auch nicht unterschätzen sollte, gerade in dieser (oh, Klischee!) vielleicht schwierigen und konfliktbe- und überladenen Zeit.

Grundsätzlich sollte man natürlich die Kunst nicht zu sehr beschränken, und wenn jemand gerne negative (Kinder-)Filme machen will, die niemand versteht, und die deswegen gut sein sollen, bittesehr, viel Vergnügen. Aber für mich hatte diese ganze Diskussion irgendwie so etwas zeittypisches.

Wo Träume, Hoffnung, Mut, (scheinbare Nicht-)Realitäten über den Tag hinaus nur noch mit dieser postmodernen Überkritik bedeckt werden, da kommen wir (aber das ist freilich nur meine persönliche Meinung) irgendwann in den Sozialistischen Realismus ™, und richtig weiter kommen wir als Menschen unserem Ziel nicht.

Dienstag, 20. Februar 2018

Erinnerung / Vorfreude

2011 bei Gräfenberg

Ich sing mir ein Lied, daß ich wandern muß
und füll den Pokal bis zum Rand
Gib, herzliebes Mädel, mir noch einen Kuß
und reich mir zum Abschied die Hand
Ich zieh voller Lust in die Welt hinein
ein Wanderbursche fröhlich und frei
wo Becher mir winken und goldener Wein
da bin ich von Herzen dabei
Mich drückt nicht Kummer, nicht Sorgen viel
mich drückt nicht im Beutel das Geld
Ich achte das Leben als heiteres Spiel
und zieh voller Lust in die Welt
Noch singen im Walde die Vögelein,
noch murmelt im Tale der Quell,
So soll auch in jeglichem Lande gedeihn
allzeit ein frisch-froher Gesell
Und kommt einst der harte Sensenmann
und holt mich zur letzten Fahrt.
So seh ich die Welt mir noch einmal an
und rüst mich nach eigener Art.
Die Laute nehm ich von der Wand
und lasse das Trauern sein,
So geht’s in das herrliche Sonnenland
mit Klingklang und Singsang hinein




- Trad. (?)
Quelle:Volksliederarchiv.de
(Anm.: Ursprünglich befand sich hier ein anderes Lied. Nachdem
ich aber, was den Hintergrund dieses Textes anging, unsicher
geworden bin, habe ich das Lied vorerst ersetzt.)



Habe gerade alte Fotos von einer Zwei-Tages-Tour mit einem alten Freund gefunden. Sieben Jahr ist's her... aber noch ist nicht aller Tage Abend und der Welt Ende noch nicht da.

Sonntag, 18. Februar 2018

Nachmittags am Moritzberg


Stoppelfelder

Den heutigen sonnengoldenen Nachmittag verbrachten wir am Fuße des Moritzberges. Das In-Der-Natur-Sein tut mir immer sehr gut. Gerade, wenn die Wochen nicht so schön gelaufen sind und viele Dinge irgendwie schräg laufen. Man kommt da gut ins Denken. Dieser Berg war da, tausend Jahre bevor ich eines Nachmittags zu seinen Füßen herumspazierte. Und er wird auch noch ein bisschen da stehen, evtl. länger, als es Menschen gibt (das ist so ein finsterer Gedanke, den ich manchmal in letzter Zeit habe. Das die Menschheit sich vielleicht irgendwann selber ausrotten wird. Irgendwie keine geringe Anfechtung, aber es ist ja tatsächlich möglich, und wenn ich mir so das Weltgeschehen ansehe, gibt es für mich zumindest auf der materiellen Seite keinen Grund für unbedingten Optimismus).
Dieser Gedanke an die schiere Größe und das Alter der Natur weckt mir Erfurcht. Und dann kann daraus auch wieder positiveres Denken entstehen.

Jedenfalls war es ein schöner, goldener Nachmittag, flankiert von gewaltigen Wolken, und Lichtstrahlen im Waldesgehölz. Irgendwann möchte ich da draußen ™ wohnen, raus aus Nürnberg, das immer mehr vermüllt und zugebaut wird. Kulturpessimismus off. Und schönen Abend jetzt!



Blick auf Nürnberg

Samstag, 17. Februar 2018

Erstausgabe "Eiserner Rhein"

Die Erstausgabe des "Eisernen Rhein" mit dem Titel "Der Winter (ist vergangen)" ist jetzt online.

Schönes Wochenende!

Mittwoch, 14. Februar 2018

Mittwochs: Kopfweh


Wenn Sie sich so fühlen, wie
er aussieht: suchen Sie den Arzt auf!



Heute:(fast) ohne Worte ... 



Montag, 12. Februar 2018

Schnee im Februar

Die Wöhrder Wiese im ersten Viertel des Gestöbers.

Heute kam kurzzeitig der Winter nochmal zum Zuge. Heute früh märchenhaft glitzernde Fahrbahn, auf der ich in einer Kurve dann auch glatt mit meinem Fahrzeug umkippte. Dann nachmittags brach ein wildes Schneegestöber los. In den anhängenden Bildern hatte es gerade so im ersten Viertel losgestöbert. Später sah es streckenweise dramatischer bzw. weißer aus.

Das ist zwar alles auch ärgerlich und langsam freut der Mensch sich ja auch auf den Frühling. Dennoch komme ich nicht umhin, auch gerade diese unwirtliche, karge, herbe Schönheit der mittel- bis nordeuropäischen Natur zu bewundern! Wer will schon ewig Sonne und Meer? Vor Jahren hat ein damaliger Bekannter mal in einem Gespräch gemeint, er würde, wenn das Geld und das Urlaubstagekonto es hergeben würde, jedes Jahr von November bis in den Mai z. B. auf eine griechische Insel fliehen. Na gut. Ich akzeptiere das. Für mich käme es aber nicht in Frage. Es gibt eine Zeit für Sonne, die eben auf der Nordhalbkugel irgendwo zwischen Mai und September ist. Und dann gibt es eine Zeit für Dunkelheit, Kälte, Nässe, und im menschlichen Geist damit für Innehalten und auch Besinnen.




Die kalte Germania

Samstag, 10. Februar 2018

Friedrich Hölderlin: Der Neckar



In deinen Tälern wachte mein Herz mir auf
Zum Leben, deine Wellen umspielten mich,
Und all der holden Hügel, die dich
Wanderer! kennen, ist keiner fremd mir.

Auf ihren Gipfeln löste des Himmels Luft
Mir oft der Knechtschaft Schmerzen; und aus dem Tal,
Wie Leben aus dem Freudebecher,
Glänzte die bläuliche Silberwelle.

Der Berge Quellen eilten hinab zu dir,
Mit ihnen auch mein Herz und du nahmst uns mit,
Zum stillerhabnen Rhein, zu seinen
Städten hinunter und lustgen Inseln.

Noch dünkt die Welt mir schön, und das Aug entflieht
Verlangend nach den Reizen der Erde mir,
Zum goldenen Paktol, zu Smyrnas
Ufer, zu Ilions Wald. Auch möcht ich

Bei Sunium oft landen, den stummen Pfad
Nach deinen Säulen fragen, Olympion!
Noch eh der Sturmwind und das Alter
Hin in den Schutt der Athenertempel

Und ihrer Gottesbilder auch dich begräbt,
Denn lang schon einsam stehst du, o Stolz der Welt,
Die nicht mehr ist. Und o ihr schönen
Inseln Ioniens! wo die Meerluft

Die heißen Ufer kühlt und den Lorbeerwald
Durchsäuselt, wenn die Sonne den Weinstock wärmt,
Ach! wo ein goldner Herbst dem armen
Volk in Gesänge die Seufzer wandelt,

Wenn sein Granatbaum reift, wenn aus grüner Nacht
Die Pomeranze blinkt, und der Mastixbaum
Von Harze träuft und Pauk und Cymbel
Zum labyrinthischen Tanze klingen.

Zu euch, ihr Inseln! bringt mich vielleicht, zu euch
Mein Schutzgott einst; doch weicht mir aus treuem Sinn
Auch da mein Neckar nicht mit seinen
Lieblichen Wiesen und Uferweiden.

- Friedrich Hölderlin

Gestern

Gestern hatte ich nachmittags eine Audienz beim Pabst. Ja, wirklich! Und zwar beim Bäcker Pabst am Neutor. Habe mir dort ein sehr schmackhaftes Vollkornbrot für garnicht mal so viel Geld gekauft. Vielleicht gehe ich ja mal wieder zum Pabst. Audienzen dort übrigens innerhalb der Öffnungszeiten ganz ohne vorherige Absprache.

Übrigens ist es hier gerade kalt, trübe und bewölkt. Kein Wetter, das bei mir Lust weckt, draußen herumzulaufen. Gut, sag ich, bleibt er eben hier.

In einer Woche erscheint dann das Magazin "Eiserner Rhein", worauf ich an dieser Stelle dann auch nochmal hinweisen werde.

Dienstag, 6. Februar 2018

Fundstück

Heute vor 270 Jahren wurde Adam Weishaupt, der Gründer eines sagenumwobenen Geheimbunds, dessen Namen ich, damit ihn der Google-Crawler nicht frisst, hier nicht schreiben werde, geboren. Alles Gute, Adam, altes Haus! Nachdem ich, wie jeder gute Mensch, auch immer schon gerne meinen eigenen Geheimbund gründen wollte, dies aber nie geschafft habe, teile ich jetzt wenigstens ein Fundstück hier mit... :

aus: "Grundsätze des Reifkrähen-Ordens"

...

Reifkrähen glauben an Treue und Verbindlichkeit, Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit, Ausdauer, Abhärtung, Gemeinschaft und den Wert des Einzelnen. Reifkrähen wollen miteinander und in Respekt vor der Natur leben. Die Reifkrähen entsagen dem herrschenden Materialismus dieser Zeit, bleiben Lernende und Suchende.

Wir versprechen, den Mut nicht zu verlieren, egal, wie hoffnungslos eine Lage auch sein mag.

Wir versprechen, die Augen stets offen für unsere Bundesschwestern und -brüder zu haben und auch auf die Bedürfnisse des jeweils anderen zu achten. Wir entsagen dem Egoismus. Die Reifkrähen unterstützen sich ganz konkret, mit Rat und Tat, aber auch seelisch und spirituell.

Wir Reifkrähen wissen um die jeweils eigenen Schwächen und Fehler und können uns und unseren Bundesschwestern und -brüdern diese eingestehen.

Wir erkennen an, dass Menschen sehr unterschiedlich sind. Wir versprechen, dass wir aus diesem Wissen heraus auch den Bundesschwestern und -brüdern die Hand reichen,  die anders sind als wir und verpflichten uns zur Pflege des Bandes der guten Kameradschaft.

Diskussionen zwischen Bundesschwestern -und brüdern wollen wir sachlich, ernsthaft und getragen von Respekt führen.

Wir verpflichten uns dem Zusammenhalt und der Zuwendung zueinander im Reifkrähen-Bund.

Zur Stärkung des Seelenlebens, des Bundesgeists, zur Erbauung, Freundschafts- und Kameradschaftspflege werden Kultur- und Singeabende abgehalten, Raum für Gespräche und Diskussionen geschaffen. Vorträge zu verschiedenen Themen bieten Raum, stetig dazuzulernen.
Wir verpflichten uns dem Lebensbundprinzip.


...

Sonntag, 4. Februar 2018

Am Dutzendteich

Dutzendteich und Kongresshalle


Nachdem heute am Nachmittag entgegen meiner Erwartungen doch noch die Sonne rausgekommen ist, schnappte ich mir nochmal das Rad, um an den Dutzendteich zu fahren. Habe mir das seit Wochen schon vorgenommen, mit der neuen Kamera mal um die Kongresshalle herum zu wüten. Aber entweder war ich krank, hatte keine Zeit, oder das Wetter war ungeeignet.  Bin da dann auch recht aktiv gewesen, und die Aktivität bei klirrender Kälte hat gut getan. Später wurden es mir zu viele Menschen und ich bin wieder nach Hause gefahren.

Freitag, 2. Februar 2018

Bauwut

Zur Illustration meiner im gestrigen Beitrag geschilderten einmaligen Bauwut in Russland...

In der Mitte die "Eremitage", der Neubau. Rechts davon ein großes Bauwerk
vergangener Zeiten: Das Kolloseum von St. Petersburg. Links das Bolschoi-Theater.

Jaroslawl hat den Broadway erbaut. Unten im Bild "Christo Redentor",
bekanntermaßen in der Stadt Woronesch erbaut.

Der beleuchtete Broadway.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Aktuelle Civ6-Partie: Russland

Das "neue China" - Lyon und Xian. Rechts im Bild das unter russischer Verwaltung
stehende Jiaodong.

Nur um ein bisschen anzugeben. In meiner aktuellen Partie in Civilization 6 spiele ich Russland. In der Vergangenheit hatte die große russische Nation häufiger Probleme mit dem sehr aggressiven Frankreich. Frankreich hatte Teile Spaniens erobert, China komplett besiegt und besetzt, auch verursachte es in Russland Probleme durch den Einsatz von Spionen.

Schließlich habe ich (siehe Bilder) mich irgendwann in Übereinstimmung mit dem ganzen russischen Volk zu einem Militäreinsatz gegen Frankreich entschlossen. Russische Soldaten befreiten nach einer kurzen Zeit Madrid, die ehemalige Hauptstadt Spaniens vom Franzosenjoch und übergaben sie den Spaniern. Anschließend überschritten meine Truppen von Osten her die russisch-französische Grenze in die Gebiete des ehemaligen Chinas. Nach ebenfalls kürzerer Kampfdauer konnten Jiaodong und Xian befreit werden. Die russische Armee marschiere dann weiter auf Lyon, das ebenfalls nach schwachen Abwehrkämpfen fiel. Bei den an den Fall Lyons anschließenden Verhandlungen zu einer gerechten Nachkriegsordnung wurde festgelegt, dass das wiederhergestellte China die Städte Xian sowie Lyon erhalten wird. Jiaodong verblieb unter russischer Verwaltung. Somit ist das neue China nach Westen verlegt worden. Frankreich blieb geschwächt zurück und kann aktuell keinen Schaden auf der Weltbühne anrichten.

Russland begann nun eine in der Menschheitsgeschichte niegekannte Bauphase. Großes Bauwerk um großes Bauwerk entstand, und viele große Persönlichkeiten sind heute der Meinung, dass Sankt Petersburg, die Hauptstadt Russlands, gleichsam die prächtigste Stadt der Welt ist.


Frankreich nach dem Kriege. La Rochelle und Bordeaux sind geblieben, irgendwo
außerhalb des Bildes ist auch noch die den Franzosen belassene Hauptstadt Paris
existent.

Das Haupt der Welt: Sankt Petersburg!

Mittwoch, 31. Januar 2018

Reddit

Immer noch kein Foto von Sonnenschein. Heute Regen...
Habe mich stattdessen bei reddit angemeldet. Auch gut!

Dienstag, 30. Januar 2018

Heute Sonnenschein

Heute hat zu Mittag die Sonne richtig stark geschienen. Februarlicht. Wollte das Himmelslicht noch fotografieren, war aber zu langsam.

Wenn es sich gibt, möchte ich mit meiner neuen Kamera demnächst mal an die Kongresshalle fahren, an einem sonnigen Samstag, und dort Fotos machen.

Samstag, 27. Januar 2018

Hallo Zentrale, bitte sperren!

Untertänigst wird Sperrung folgender Begriffsgewächse beantragt, sofern im Zusammenhang mit Menschen verwendet:

  • "Schwarm..." (bspw. "Schwarmintelligenz")
  • "Rudel..." ("Rudelgucken des Tatorts", "Rudelbesichtigung" ...)

Und zwar aus dem einfachen Grund, dass Menschen weder Insekten noch Raubtiere sind, daher nicht in Rudeln oder Schwärmen auftreten. Ich mag auch diesen dahinterstehenden Gedanken, man müsse alles gesagte mit einem (vermeintlich) spritzigen Wortspiel und Wortwitz garnieren, nicht.

Weiterhin wird Sperrung beantragt für

  • "...nicht auf dem Schirm gehabt."

Auf welchem Schirm denn? Dem Regenschirm? Dem Sonnenschirm? Dem Eurorettungsschirm?
Diese Redewendung ist aus meiner Sicht Resultat eines Zeitalters, in dem die Menschen größtenteils, so wie ich jetzt, vor Bildschirmen sitzen. Daher hat man dann auch alles "auf dem Schirm". Und gleichzeitig wirkt es auf mich ein wenig wie der Traum von der vollen Kontrolle. Houston-gleich verfolgt man, völlig losgelöst in höheren Sphären schwebend, jeden kleinen Schritt der Mission mit Argusaugen... "Hoffentlich habe ich auch alles auf dem Schirm!" denkt sich der besorgte Mensch der Postmoderne und süffelt sein Lifestylegetränk. Aber nein, hat er nicht, und er hat auch den verdammten halluzinierten Schirm nicht, verdammtnochmal verdammt!

Somit beantrage ich, liebes Phrasenschwein, wie gesagt untertängist, die Sperrung dieser Begriffe und sehe schon jetzt einer wohlwollenden Prüfung meines Antrages freudig entgegen.

Freitag, 26. Januar 2018

Krankheit, Bücher

So. Mit mir geht es wieder bergauf, was mich nicht unfroh stimmt.

Habe dieser Tage die "Geschichte der Bienen" ausgelesen. Fand das Buch relativ gut. Hätte ich das Thema nicht eh schon im September 2017 vorerst abschließend bearbeitet, müsste ich mir jetzt nach der Lektüre ernsthafte Gedanken über das wie, wo und ob eines politischen Engagements machen. So bin ich jetzt halt einfach nur bestärkt und ermutigt in meiner damaligen Entscheidung.

Ein bisschen haben mich manchmal einige der auftretenden Charaktere gestört. Und zwar deswegen, weil ich ihr Verhalten unreif und dem eines dreijährigen Kleinkinds entsprechend empfunden habe. "Ich will aber...", Kopf durch die Wand, den eigenen Ruhm vor alles gestellt, Empathie relativ gering... Aber es ist nicht so, als wäre das ein Mangel des Buches, sondern die Figuren sind eben einfach so, und diese Charakterzüge mochte ich nicht.

Alles zusammen aber ein gutes Buch, dass ich schon empfehlen will! Wobei ich es mir wahrscheinlich trotzdem nicht selbst gekauft hätte.

Jetzt habe ich begonnen, "Stalingrad" von Theodor Plievier zu lesen. Brutal, aber auf jeden Fall lesenswert, wenn man sich mit dem Krieg in Rußland beschäftigen will.


Fotos mit alter Kamera

Vor einiger Zeit habe ich ja davon berichtet, dass meine Kamera verschwunden war. Sie ist nun wieder aufgetaucht. Eigentlich schon ein Weilchen. (Habe mir aber trotzdem eine neue gebrauchte Kamera gekauft...)

Die Bilder, die zuletzt mit der ehemals verschwundenen Kamera gemacht wurden, lade ich jetzt einfach mal zur freundlichen Ergetzung hoch. Viel Vergnügen (und Ergetzung!) !