Donnerstag, 30. Juni 2016

Jetzt schreibe ich...

Jetzt schreibe ich. Und zwar eine Kurzgeschichte namens "Der Turm". Mal sehen, ob mir dies gelingen wird! (Ehrenwerter Einstieg in einen Kurzurlaub alle Male!)

Am Tag, an dem die
Welt aus dem Ei
schlüpfte...

Mittwoch, 29. Juni 2016

Vorabenddämmerung

Jetzt ist schon wieder Mittwoch, und eigentlich wollte ich noch etwas schreiben. Über verschiedene Gespenstergeschichten von J. S. Le Fanu, die sehr schön zu lesen sind, über Kochrezepte, rumänische Musik, Nervosität vor Konzerten und darüber, wie die Evangelien evtl. einen ganz neuen Blick auf das eigene Leben entwickeln helfen, wenn man eins davon einfach mal so durchliest, dass man sich nur auf das konzentriert, was die Jünger eigentlich machen und sagen. Und über Urlaub und Kühlschränke. Aber dazu habe ich jetzt keine Zeit mehr. Stattdessen belege ich mir ein Weggla und haue hier ab! Bis bald!

Montag, 27. Juni 2016

Geheimer Montag

Bin jetzt sehr erschöpft, und da ziehen auch schon wieder Wolken auf.

Erfreulich ist, dass meine Woche nur drei Tage hat, diese Woche.

Ansonsten ist mir eine geniale Idee für Nürnberg gekommen, die das Verkehrswesen hier revolutionieren wird und sehr praxisnah ist, da das gesunde Volksempfinden ™  das Volk eh schon dazu anleitet, es genau so zu machen. All so wird jeder Kommunalpolitiker befasst mit Verkehrsthemen meinem großartigen Vorschlag nur zustimmen können. Der da wäre:

Ab sofort werden die Straßen für Fußgänger reserviert. Ausschließlich. Alle anderen müssen da weg. Die Gehwege im Tausch wiederum werden den Radlern zugeteilt. Briefkästen, Mülltonnen, Menschen ohne Rad, Hunde, Katzen, Kaugummiautomaten, alles kommt da weg und wird auf die Straße gestellt, weil da ja dann nur noch die lieben Fahrradfahrer fahren dürfen und alles mit Ionenklingel wegklingeln, was da noch ist. Soweit die Idee. Mir ist dann aber doch aufgefallen, dass diese noch einen Schwachpunkt hat. Nämlich ist mir nicht eingefallen, was man mit den Autos macht, weil die Radwege zu schmal für Autos sind. Vielleicht findet sich ja so etwas wie eine Büffelautobahn in der vierten Dimension dafür. (Fragen Sie noch heute ihren lokalen Politicus.)

Derweilen können Sie "The house on the boarderland" von William Hope Hodgson lesen. Mich hat leider diese etwas seltsame Traum-Gebirgsszene bislang dieser Tage gehindert, fertigzulesen.

Vielleicht schaffen Sie es?

Samstag, 25. Juni 2016

Magensamstag

Die Zeitungen schreiben und schreiben und drucken und drucken, die Alten haben die Jungen um ihren Anteil vom Kuchen betrogen, Beate von Krähenfuß kotzt vor Freude im Deppenkarussell, der Himmel hat eine Beule, und jeder weiß über alles Bescheid...

Und ich überlege mir, ob es eigentlich eine Pflicht gibt, die Welt auf eine bestimmte Art anzugucken? Freilich, die natürliche Erde mit ihrer Schönheit ist der Freude wert, und des Zauderns.
Freilich, wer Jesus Christus nachfolgt, sieht vieles anders, aber ist kein besserer Mensch.
Und ich überlege mir, ob es eigenlich eine Pflicht gibt, sich auf alles einlassen zu wollen.
Und ich überlege mir, ob es eigentlich eine Pflicht gibt, alles wohlwollend zu sehen.
Und ich überlege mir, ob es eigentlich eine Pflicht gibt, alles erstmal so stehen zu lassen.
Und ich glaube: nein.
Freilich, die natürliche Erde mit ihrer Schönheit ist der Freude wert, und des Zauderns.

Er weiß auch gut Bescheid!

Freitag, 24. Juni 2016

Die Mücken sind müde, in Mu und Lemuria


Es ist Freitag, und Inseln, die von der Landkarte verschwinden, haben große Konjunktur (siehe auch: Brexit). Ganz mit der Zeit bin ich dieser Tage auf verschiedene Ideen gestoßen (längst wissenschaftlich widerlegt, ich sage es gleich!), die verschieden Kontinente/Inseln postuliert haben, die bspw. südlich von Indien (Lemuria), im Pazifik (Mu) oder im Norden (Hyperborea) gelegen haben sollen. Das gute alte Atlantis muss natürlich auch erwähnt werden. Gemeinsam ist diesen Inseln in der Vorstellungswelt meistens, dass sie die Wiege der Menschheit gewesen sein sollen bzw. dort viele tausend Jahre vor Christus hochentwickelte Zivilisationen bestanden haben sollen, und die Kontinente/Inseln plötzlich im Meer versunken sein sollen. Ob es davor ein Referendum gegeben hat, weiß ich nicht. Was auch auffällt ist, dass die Kontinente auf den sehr fantasievoll gestalteten Karten der Verfechter dieser Theorien meist grob wie Kuhfladen oder Pfannkuchen aussehen (siehe Beweisbild im Beitrag!). Sehr seltsam!

"Am Pancake-Day 10000 v. Chr. verschwand nach Volksabstimmung der Kontinent Mu
vom Angesicht der Erde..."
(Quelle: uralte Schrift)
Teilweise war der Ursprung solcher Ideen falsche Übersetzung von alten Schriften, alte Sagen und Mythen, und man wusste auch noch nicht, dass sich die Kontinentalplatten bewegen (und zwar sehr langsam), so also die Verbreitung von bestimmten Tierarten in sehr entfernten Weltgegenden erklärt werden kann, bzw. andersherum das plötzliche Verschwinden von ganzen Kontinenten durch Naturkräfte diverser Art ausgeschlossen ist. Dennoch finde ich solcherlei Ideen sehr spannend, obwohl sie widerlegt sind, bzw. eh erfunden.

Wobei... woher kommt der Name Mu-ggenhof, oder was hat es mit dem berüchtigen Mu-Err-Pilz auf sich? Rätsel der Stadtgeschichte, und der Sushi-Küche...



Siehe auch:
Kontinent Mu auf Wikipedia
Atlas der legendären Länder (Buch von Judyth A. McLeod)

Mittwoch, 22. Juni 2016

Heute

Heute wird meine Neuerwerbung getestet, ein Gerät namens Bertronic Everest, das man dazu gebaut hat, Mp3s und andere Sounddateien abzuspielen. Getestet wird es auf dem Weg zur Probe meiner Musikfunktion. Wahrscheinlich mit dem Album "Acnalbasac Noom" der Formation Slapp Happy.

Bin gespannt (auf Test und Probe!) ! Schönen Tag Ihnen, Besucher!

Dienstag, 21. Juni 2016

Freiheit, Gleichheit, und Gleichheit!

Bei näherer Betrachtung fällt mir auf, dass viele meiner Tage recht gleich ablaufen (Bei näherer Betrachtung fällt mir auf, dass viele meiner Tage recht gleich ablaufen.). Nun ist das sicher viel besser, als wenn jeden Tag eine andere Katastrophe aus einem vielfältigen Topf von Katastrophen herausspringt. Trotzdem fordert dieses Gleichmaß ziemlich heraus. Auf der anderen Seite bietet so eine Regelmäßigkeit auch Sicherheit. Und man hört auch: "Da hast du doch einen guten Rahmen. Gehe, und gestalte das Innenleben ein bisschen aus." ("Da hast du doch einen guten Rahmen. Gehe, und gestalte das Innenleben ein bisschen aus.")
Herausfordernd! Man kommt sich dabei vor wie ein Mann, der den Raum verlassen will, und dazu eine Tür aufmacht. Hinter der Tür findet er einen Raum vor, der annähernd genauso gestaltet ist, wie der Raum, welchen er soeben verlassen hat. Er geht zur Tür. Und so weiter. Ein Hauch von Endlosigkeit.

Da denke ich daran, wie schwer es sein muss, ein All geschaffen zu haben. Da braucht es dann schon die gute und komplizierte Schönheit von Naturgesetzen, die das Innere des Alls ornamentieren, wechselseitig abhängig und aufeinander abgestimmt, wie eine lebendige Uhr.


Geistiges Futter (im Mai) in Craheim


Sonntag, 19. Juni 2016

Im Zeitalter der Erdbeere

Nachdem ich mir vorgenommen habe, hier sehr regelmäßig etwas niederzuschreiben, folge ich nun diesem Vorsatz und bringe ein paar Zeilen aufs Blatt.

Das Wochenende war soweit relativ schön, am Freitag, als man kurz die Sonne in hoher Geschwindigkeit über die Dächer fliegen sah, begaben wir uns in einen Biergarten, der wetterunabhängig Gäste akzeptierte und verbrachten dort einige Zeit, was länger nicht mehr praktiziert wurde (Biergartenbesuch in der Großstadt), und fuhren, bevor es wieder regnen konnte, zurück nach Hause, bewacht von einem ernsten Mond, dessen Lichtstreifen auf die Dächer tropfte.

Am Samstag habe ich dann den Regenwald entdeckt, irgendwo im Süden hinter der Stadtteilgrenze. Dort gibt es stillgrüne Weiher voll Entengrütze, und dichtes Gebüsch, und man hört Vogelstimmen aus dem Unterholz, sodass einem ganz brasilianisch zumute werden muss.


Nicht besagter Urwald, trotzdem schön!









Heute, am Sonntag, brach dann das Zeitalter der Erdbeeren über uns herein. Erneut in diversen Unterhölzern ernteten wir Blau- und Erdbeeren, bis uns der Holzbock und eine aufgrund ihrer Geschwindigkeit nicht zu identifizierende Schlangenart aus dem Wald vertrieben haben.
 
Erntesegen














Der Tag endet, die Sonne hat nun die Farbe von Vanillepudding...

Freitag, 17. Juni 2016

Ausgehen

Erst sagen zwei Personen ab, dafür zwei andere zu.
Man einigt sich auf einen Termin.
Am Termin haben dann alle Sechse Zeit.
Man einigt sich auf einen Ort.
Zwei Personen sagen wieder ab.
Man reserviert für vier Personen.

Dann sagt der Ort ab...


Getränke auf Kosten der "Staatskasse" für die Dame und mich!

Donnerstag, 16. Juni 2016

In vielen...

"....es geht hier nicht etwa um."
Viele Predigten oder Vorträge beginnen damit, dass erstmal erklärt wird, was jetzt der Text, um den es geht, oder das Thema, alles nicht zu bedeuten hat. "Wichtiger Punkt: es geht hier nicht darum, ..."

Oh, Tragik der Regenfalltage: Und ich bin der, der da dann immer festhängt. Bei dem, worum es nicht geht. Das ist relativ trocken und anstrengend. "Wichtiger Punkt: es geht hier nicht darum, ...".

Ja. Wichtiger Punkt. Sicherlich. Und da stehe ich nun, mit meinen nicht ganz trockenen Pantoffeln und weiß, worum es hier und heute nicht geht. Wieder ein Punkt weggefallen. Um den geht es ja schließlich bei der Sache nicht! Aber worum dann?

Bis dann eine eventuelle Erklärung folgen kann (in vielen Fällen wird das Thema ohnehin vorher abgewürgt und mit einer dekorativen Formel aus dem Blickfeld maneuvrieret.), hat es schon wieder angefangen zu regnen, und mit meinen halbtrockenen Pantoffeln wate ich durch den Schlick am Boden hin und her.

Dienstag, 14. Juni 2016

Värvilind / Feuervogel


Und wer die wunderbare Musik in besser Qualität hören will:



Rein Rannap, Värvilind
1974

Gut soweit...

Die Woche funktioniert soweit ganz angenehm. Keine seltsamen Termine am Abend. Viel Fragen manchmal, abends, bei kaltem Wind.

In meinem Kalifornien-Szenario überlege ich mir gerade eine Timeline und habe mit der Karte angefangen. Gar nicht so einfach. Aber irgendwann wird es vielleicht sogar fertig.

Wir, die Dame und ich, haben begonnen, einen neuen Anime anzuschauen, der da Yojouhan Shinwa Taikei heißt, und mir schon ab der ersten Folge wegen des schwarzen Humors gefällt. Ein Mitstudent, der leicht mit einem Geist verwechselt werden kann, verspricht für mich einiges!

Außerdem stolperte ich über einen youtube-Kanal, der diverse Schallplatten aus teils Exotischen Ostblockländern offeriert. Eine Fundgrube.

Ich verabschiede mich. Bis bald!

Ritter, Tod und Teufel in der Touristenfalle

Sonntag, 12. Juni 2016

Wahnfried în timpul iernii și

So oder so sieht der Himmel andauernd aus...
Wahnfried în timpul iernii și - Das soll (laut Googles Übersetzungsdienst "Haus Wahnfried im Winter") heißen...

Andauernd regnet es (siehe Beweisfoto), und ich bin müde und erschöpft (was zwei unterschiedliche Dinge sind).

Das Wochenende war hektisch (und dieser Satz ist so oder so ähnlich fast schon ein Klischee geworden), und jetzt wünsche ich mir Ruhe.

Mein Basteln am Kalifornien-Szenario geht ein bisschen voran, und ich habe von einem Menschen namens shiftygiant (ja, das steht auch so in seiner Geburtsurkunde) eine Flagge für die hispanische Republik Kalifornien bekommen. Außerdem will ich demnächst eine Karte der Ereignisse erstellen, drücke mich momentan aber noch ganz hervorragend davor, weil ich Angst habe, es nicht anständig hinzukriegen. Wobei das Computerkarteln ja meistens den Vorteil der Undo-Funktion hat...

Gestern Abend haben wir uns The Draughtsman’s Contract / Der Kontrakt des Zeichners von Peter Greenaway angeschaut und dazu Bier aus dem Hause Hofmann getrunken. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Intrigengeflecht am Ende nicht mehr ganz durchschaut habe, was bestimmt dem Filmgenuss eine entscheidende Dimension genommen hat. Trotzdem empfand ich es (nicht nur wegen des Bieres) als ein sehr kurzweiliges Vergnügen. Tiere, die auf der Wiese grasen, haben die Erlaubnis, damit fortzufahren. Oder so. Drei von fünfen Sternen. ***

Später geht es ins honorige Restaurant Heilig-Geist-Spital. Vielleicht erfolgt dann auch eine Kritik, ein Bericht, oder etwas in der Art.


Ansonsten habe ich die Kunde vernommen, dass zu Berlin der Alexanderplatz gesperrt wurde, wegen eines unidentifizerten Gegenstands, der sich später als Friteuse zu erkennen gegeben hat.

Ähnliches passierte in einem IC zwischen Schwein- und Ochsenfurt. Dort tauchte aus heiterem Himmel der Kulturbeutel von Frauke P. auf und musste von einem Polizeikommando in Gewahrsam genommen werden. In Ochsenfurt wartet er nun darauf, abgeholt zu werden. Schönen Abend!

Freitag, 10. Juni 2016

Dämmerung über Kalifornien

Angeregt durch die Leute hier in diesem Forum (wo ich auch schon ein paar schöne Flaggen gesehen habe, deren Verwendungserlaubnis ich evtl. bei den Autoren erbitten werde... ) habe ich mich entschlossen, die Idee bzgl. des Szenarios "Kalifornischer Bürgerkrieg in den 90ern" weiter zu verfolgen.

Bisher habe ich die Grunidee, dass die hispanische Bevölkerung Kaliforniens nach der Unabhängigkeitserklärung von den USA Morgenluft riecht, und eben einfach auch einen eigenen Staat haben will. Folgende Parteien könnten nun miteinander/gegeneinander im neuen Kalifornien zu tun haben:

  • Hispano-Kalifornier. Haben die langen Jahre der Diskriminierung satt und fordern angesichts ihrer nicht geringen Zahl endlich ihr eigenes Recht in einem eigenen Staat. (Evtl. Unterstützer: China, UdSSR, Mexiko)
  • Unionisten. Wollen weder in einem eigenen kalifornischen Staat, noch in einem Hispano-Kalifornien leben, sondern verlangen den Verbleib in den USA, oder mindestens den Anschluss verschiedener Landesteile an die USA. (Evtl. Unterstützer: USA, Trumpfkarte die noch im Land verbliebenen Truppen der US-Army, Navy, Airforce
  • Versch. kriminielle oder politische Gruppen. Wollen das gefühlte Machtvakuum nutzen, um sich einen kleinen oder größeren Machtbereich zu schaffen. (Evtl. Unterstützer: China oder andere Staaten, die Kalifornien schädigen wollen, um sich so einen potentiellen Wirtschaftskonkurrenten vom Hals schaffen. Unterstützung kann aus weltpolitischen Gründen aber höchstens sporadisch gedacht werden)

Ansonsten, wenn ich mir nicht gerade seltsame Staatskonstrukte ausdenke? Nunja, das Wochenende wird ereignisreich. Bericht folgt vielleicht! Schönen Freitag!

Da hinten steht das Haus

Da hinten steht der Sportplatz,
und da vorne steht das Haus,
eine Frau mit rotem Hund läuft da,
der Hund lacht dich aus...

Da hinten kommen Bäume,
daneben fährt ein Bus,
jetzt fängt es an zu regnen,
die Sonne ist getaucht in Wolkenmus...

Am Ortsrand flimmern Fernseher,
man wirbt für Dosenbier,
ein alter Herr muss husten,
und Kinder schmeißen Plastikmüll nach dir...

Und da hinten steht das Haus,
und da in deinem Fenster brennt noch Licht,
jetzt tritt dir einer auf den Fuß,
und lacht dir spöttisch ins Gesicht...

Da vorne ist die Klingel
und da geht’s die Treppe rauf
du drückst schon ewig auf den Knopf
und denkst dir: gleich macht sie auf...


...vielleicht schreibe ich noch eine Version davon, aber vorerst ist es das.
Wird ein Lied!

Mittwoch, 8. Juni 2016

Alternativgeschichte heute: Zerfall der USA und Gemeinschaft unabhängiger amerikanischer Nationen / Kalifornischer Bürgerkrieg

Dieser Post bezieht sich auf eine alternative Geschichte des kalten Krieges, die man hier noch nachlesen kann. Nachfolgend will ich mir ein paar lose Gedanken dazu machen, wie es auf dem Gebiet der teilweise ehemaligen USA weitergehen könnte:

Der Zerfall der USA zu Beginn der 90er Jahre



In dem vorausgehenden Artikel haben wir verfolgen können, wie in den USA, wo lange Jahre autoritärer Politik vorausgingen, nach Erdrutschwahlsieg eines reformortientierten US-Präsidentschaftskandidaten, Putsch und erfolgreichem Gegenputsch, ein sozialer Frühling seinen Anfang nimmt.
Einige ehemalige Bundesstaaten erklären ihre Unabhängigkeit: Florida, Georgia und Alabama am 4. Juli 1988, diese schließen sich zur Union of Southern States (USS) zusammen.
Ihnen folgen Hawaii (4. Juli 1988), Vermont (17. Mai 1989), angeregt von Vermont auch der Nachbar New Hampshire (Unabhängikeit wird am 8. September 1989 erklärt), und schließlich Kalifornien am 21. Juli des Jahres 1991.

In den verbliebenen Staaten bleibt das Wegbrechen der ehemaligen Bundesstaaten, besonders von Kalifornien, nicht ohne Folgen, und schnell macht sich die veränderte Lage wirtschaftlich bemerkbar. Es könnte in der Folgezeit wiederum ein konservativer Präsident ins Amt gewählt werden, der nun mit der Aufgabe zu tun hat, die Lage zum Vorteil der Rest-USA hin zu verändern.

Die Gründung einer Organisation zu engerer wirtschaftlicher wie politischer Zusammenarbeit der Reststaaten, die GUAN/CIAN (Gemeinschaft unabhängiger amerikanischer Nationen / Community of Independent American Nations) auf Initiative der Rest-USA geschieht.
Nach umfangreichen Verhandlungen treten schließlich fast alle früheren Bundesstaaten bei, außer Hawaii und Kalifornien, welches seine eigenen Wege gehen will und aufgrund einer sehr produktiven Wirtschaft keinerlei Anlass sieht, Teilkompetenzen an eine von der früheren Mutternation gelenkte Organisation zurückzugeben.

Was passiert in Kalifornien?

Gerade die Verweigerung von Kalifornien stellt den Bund vor große Schwierigkeiten...

Was wird nun weiter geschehen?

- Werden die Truppen der US Army auf dem Gebiet Kaliforniens in ihren früheren Basen verbleiben und einen evtl. geforderten Rückzug verweigern?
- Sind in Kalifornien alle Bürger mit der Ausrichtung des neuen Staates einverstanden? Wie orientiert sich das neue Kalifornien politisch?
- Werden die unterschiedlichen Menschen auf dem Gebiet des neuen Staates ohne weiteres friedlich zusammenleben, oder schlägt mit Eintreten der neuen Situation die Stunde der Husarenstücke?
- Was tun die Staaten der Rest-USA? Werden wirtschaftliche Sanktionen verhängt? Zu welchen Schritten werden die "Falken" in Washington einen neuen US-Präsidenten drängen?
- Was tut der Ostblock?
- Was tut China?

... In Zukunft vielleicht mehr davon hier.


Bildnachweise:
Karte erstellt mit Mapchart

Kalifornische Flagge, Makaristos, WikiCommons

Dienstag, 7. Juni 2016

Entscheidungen für eine Woche, und Roggenbrote

Heute möchte ich jedermann einen Einkauf bei Hildes Backwut in der Schloßstraße 48 empfehlen. Durch Zufall habe ich es mir zur Angewohnheit machen können, dort ab und an mit dem Rad anzuhalten, und Brot zu kaufen. Man spart im Vergleich zu diversen wenig sympathischen Filialbäckereien sogar etwas Geld, und die Sachen (zumindest, was ich ausprobiert habe soweit) sind wirklich gut!

Die "Hilde" liegt am Rande der für Radler geradezu selbstmörderischen Schloßstraße, wo es ein unsichtbares "BMW, Mercedes, anderes Gerät, trotz verengter Fahrbahn bitte noch Gas geben!" zu beobachten gibt, und momentan befindet sich am Ende der Schloßstraße, kurz bevor man dann das wirkliche Schloß sieht (in dem wohl einst der Herr Zeltner lebte und weste), noch eine prachtvolle, echte Baustelle! Dennoch wird "Hilde" immer wieder angefahren, und das ist doch schon eine Art Qualitätssiegel. So, genug gefaselt, hingeradelt! Oder hinge-BMW-t... aber auf das Schild achten!


Ansonsten sind viele Entscheidungen zu treffen, so viele, dass ich jetzt erstmal meine Sprechzeiten frühzeitig beende und alles vertage, bei einer Tasse Kaffee und guten Roggenbrots (Danke, Herr Schwarz!)

Siehe auch:
Hildes Backwut
Burgen, Schlösser und Herrensitze im Stadtgebiet Nürnbergs

Sonntag, 5. Juni 2016

Sonntags: Donner und Licht fliehen über die Stadt fort

So. Das Wochenende ist fast vorbei. Und gut war es!

Der Film, den wir letztenendes angeschaut haben, war dann tatsächlich der deutsche Film. Wir wollten aufs Meer. Was ist jetzt auf die Schnelle dazu zu sagen? Mir hat Wir wollten... sehr gut gefallen, würde ihn aktuell mit vier von fünf Sternen bewerten. Ein gedankenvolles Abbild des Lebens in einem Staat, der sich auf Überwachung stützt. Menschen haben in jeder Gesellschaftsordnung Träume und Schwächen, und eine Diktatur nutzt das aus. Was hätte man selbst getan? Diese Frage habe ich mir dann ehrlich gestellt. Aber jeder sehe sich den Film selber an und entscheide für sich selbst.


Am Samstagabend landete dann plötzlich Sushi auf unseren Tellern, das sehr lecker (und selbstgemacht, daher noch leckerer) war. Dazu gab es einen aus Erdbeeren und grünem Spargel zusammengesetzten Salat, der auch extraordinär schmackhaft gewesen ist!

Am Rande: Japanisch inspirierte Speisen
















Am Sonntagmorgen: Gewitter und drohender Donner. Kegelbahn in den Wolken.  Das Wetter schlägt eigenartige Kapriolen, und gegen Mittag ist wieder alles soweit in Ordnung. Heiter lacht die Sonne auf mich herunter, sagt: "Mach ein paar Fotos, es ist fast schon Sommer!", ich knurre ihr ins Gesicht und sie zeigt mir den Vogel. "Tölpel!"

Nach Mittagessen, Diskussion, und Vorbeischleifens an einer Bank fängt das Donnern wieder an. Das Wetter verhüllt seinen Himmel schwarz, und in den Straßen feiert man Sankt-Florians-Prinzip und Schwarzmalereien.
"Sankt Florian, Sankt Florian..."

Samstag, 4. Juni 2016

Bevor

...bevor es möglicherweise einen genauen Report über Essen und Filme gibt, teile ich jetzt etwas, das ich schon seit Tagen teilen wollte, aber welches zu teilen ich bislang immer aufschob:


“What you end up doing and where you end up serving is not nearly as important as who you are becoming.” How can we continue to “become” as God’s beloved children?

  • Be a continuous learner. Read, listen, think critically, and engage in holy conversation.
  • Be self-aware and transparent. Take time for prayer and self-examination, and be willing to change.
  • Take regular time away so that you can regain perspective.
  • Seek honest feedback from others so that you can grow in skills, emotional intelligence, and grace.
  • Don’t cling to who you were in the past, but empty yourself and seek to be transformed into the person God hopes you will become in the future.
  •  ...
  •  ...
  •  ...

Quelle: http://www.umc.org/news-and-media/blogs-commentaries/post/becoming-the-person-god-created-you-to-be


Freitag, 3. Juni 2016

Beute / Über das Problem der gefühlten Öffnungszeiten


Theater, damals im Mai

Heute hat mich der Regen kurzzeitig dazu gezwungen, in die Stadtbibliothek zu huschen.
Dort konnte ich tatsächlich ein paar Filme erbeuten, die weder aus Deutschland kamen (gut, einer kommt trotzdem aus Deutschland; über meine "Leidenschaft" für deutsche Filme neueren Datums vielleicht irgendwann mal mehr, wenn meine Laune schlechter ist), noch deren Kurzbeschreibung seltsam klang. Das wäre auch mal ein Thema für einen Post: Das Weglegen von Filmen nach demLesen des ersten Halbsatzes der Kurzbeschreibung. Wie dem auch sei...

Die Beutestücke sind:

  • Zoran - Mein Neffe der Idiot
  • Wir wollten aufs Meer (deutsch...)
  • The Lion in Winter
  • Der Kontrakt des Zeichners
  • Das Kabinett des Doktor Parnassus
  • Die Stadt der Blinden
 Nun... sehen wir mal, auf welchen Film die Frau des Hauses und ich mich einigen, und ob der dann unterhalten kann.

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Das zweite Thema, das ich heute ansprechen möchte, ist eher wissenschaftlich. Es betrifft das Problem der Gefühlten Öffnungszeiten.

Unter Gefühlter Öffnungszeit versteht die seriöse Wissenschaft die Zeiten, zu denen das gesunde Volksempfinden einfach fühlt, dass eine bestimmte Stelle (ein Arzt, ein Amt, der Laden um die Ecke ... ) offen haben muss. "Das-geht-doch-nich-dassdie-jetz-jeschlossn ham!"

Es ist nun immer häufiger von der seriösen Wissenschaft beobachtet worden, dass in so einem Fall von Gefühlter Öffnungszeit tatsächlich, entgegen aller Informationen auf Visitenkarten, Eingangsschildern, und geltenden Landesgesetzen zuwider, an gewünschter Stelle geöffnet ist.

In einem bemerkenswerten Extremfall ist es sogar schon gelungen, eine Allgemeinarztpraxis in Fürth Vach an einem Samstag um 22:07 Uhr Ortszeit auf zu fühlen. Der Allgemeinarzt ist seitdem im Vorruhestand.

Einen fröhlichen Freitag Ihnen, werte Leserin oder werter Leser, bleiben Sie gesund!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Schon Mittwoch? Schon Juni?


"In der Art eines Leierkastens"




Und immer noch keine brandaktuelle Story!
Das Wetter ist dafür ein sehr wankelmütiger Zeitgenosse (chaotisches System).
Wenigstens ist noch genug Kaffee hier!

Was vielleicht doch interessant ist: Im Südturm der Egidienkirche zu Nürnberg wird es vom 15.06.-06.07.2016 probeweise frische landwirtschaftliche Erzeugnisse geben. Aus "solidarischer Landwirtschaft" (ich setze das in "", weil das ja auch schon wieder so ein neues Label ist, und wahrscheinlich werde ich verklagt, wenn ich es nicht so nenne. Man weiß ja nie!)

Allerdings muss man, will man dabei sein, bis zum 10.06. verbindlich "Ja, hier, Kartoffeln her!" gesagt haben.

Nähere Infos:

Altstadt-SoLaWi

(Im Hintergrund erklingt der Anfang von Richard Wagners "Götterdämmerung")